Unsere

Geschichte

Wir möchten Menschen dazu inspirieren, bewusster und im Einklang mit der Natur zu leben.

Unser Lebensstil verkörpert eine Balance aus Gesundheit, nachhaltigem Leben und einer engen Verbundenheit mit Tieren – eingebettet in einer lebendigen, generationenübergreifenden Gemeinschaft.

Der Weg ist das Ziel

Alles begann mit einer Sehnsucht:

Raus aus der Hektik der Großstadt Berlin, rein in ein Leben, das von Natur, Tieren, Spiritualität und echter Gemeinschaft geprägt ist. Seitdem wir – Alexandra und Stefan – uns kennengelernt haben, teilten wir diesen einen großen Traum. Wir wollten nicht nur vom Einklang mit der Natur reden, sondern ihn leben.

Im Jahr 2019 haben wir diesem Traum schließlich ein erstes Zuhause gegeben: Zwischen Schleswig und Flensburg in Schleswig-Holstein fanden wir unser Traumgrundstück und schufen uns dort unseren zweiten Wohnsitz. Es war ein reetgedeckter Bauernhof mitten in einem Naturschutzgebiet – umgeben von weiter Natur, mit einem großen Wald voller riesiger Buchen im Rücken, viel Wasser und weiten Wiesen vorne. In fast völliger Alleinlage, mit nur wenigen Anliegern und Nachbarbauernhöfen, schien die Welt hier stillzustehen.

Kurz nach unserem Einzug kam dann der große Einschnitt des Jahres 2020. Trotz der weltweiten Umbrüche haben wir noch ein ganzes Jahr lang versucht, unseren Traum genau hier in Schleswig-Holstein zu verwirklichen, und dieser besondere Ort hat uns in dieser intensiven Zeit unendlich viel Freude gegeben.

In dieser Zeit ließen wir auch den Wunsch nach Gemeinschaft nicht los und suchten aktiv nach Menschen, die diesen Weg mit uns gehen wollten. So lernten wir Karl-Heinz kennen, der eine Website zur Vermittlung von Gemeinschaften betreibt. Ein gemeinsames Pranawandern in der Nähe von Hannover gab unserem Leben schließlich eine völlig unerwartete Wendung. Bis dahin war Auswandern für uns – und vor allem für Alexandra – niemals ein Thema gewesen; wir wollten im Norden Deutschlands bleiben. Doch während einer kurzen Gesprächspause erwähnte Karl-Heinz gegenüber Alexandra, dass er Menschen in Paraguay kennt, die genau diesen Traum verwirklichen möchten. Als Alexandra kurz darauf zu mir zurückkam, stand plötzlich ein Wort im Raum, von dem sie vorher noch nicht einmal wusste, wo auf der Welt es liegt:

Paraguay.

Zwar nahmen wir zunächst Kontakt zu diesem Projekt auf, doch das Schicksal nahm einen anderen Lauf: Unsere Freundin und Mitbewohnerin Sabine erzählte uns von Bekannten, die nach Panama ausgewandert waren. Der Kontakt zu ihnen entpuppte sich als der entscheidende Funke.

Wir trafen eine radikale Lebensentscheidung:
Wir gaben unsere langjährigen, sicheren Berufe auf, verkauften alles, was wir hatten, und wagten im Juli 2021 den Sprung – angetrieben auch davon, dass sich die Einreise- und Auswanderungsbedingungen in Panama damals von einem Monat auf den anderen schlagartig änderten.

Unsere Reise begann schließlich in Amsterdam, gefahren von unserer lieben Freundin Sabine. Wir hatten diesen Abflughafen gewählt, um unserer Hündin Jule den Stress des Umsteigens zu ersparen – es sollte ein Direktflug sein.

Bevor wir Europa verließen, verbrachten wir noch einen unvergesslichen Abend bei einer Bekannten in Holland und genossen am Strand von Zandvoort einen wunderschönen Sonnenuntergang. Es war unser letztes, friedvolles Erlebnis auf europäischem Boden, bevor das große Abenteuer begann.

Voller Zuversicht und mit dem tiefen Wunsch im Gepäck, hier endlich unsere Gemeinschaft zu gründen, im Einklang mit der Natur und den Tieren zu leben und uns selbst zu versorgen, landeten wir in Panama.

Doch das erste Ankommen war zunächst ein echter Schock.

Ohne nennenswerte Spanischkenntnisse, ohne die Kultur und die Menschen zu kennen, trafen wir auf ein Land, das 2021 noch stark unter den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nachwirkungen litt – vieles war geschlossen, und die Menschen waren spürbar betrübt.

Wir trafen in dieser Zeit auf viele andere Auswanderer – vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus anderen Ländern. Es gab zwar einen regen Austausch, doch schnell wurde klar: Viele waren selbst etwas orientierungslos, standen unter dem Eindruck des Umbruchs und wussten oft nicht recht, wohin der Weg sie führen sollte.

Dieser Zustand hielt erst einmal eine ganze Weile an. Auch wir waren phasenweise suchend und vermissten das, was wir in Europa zurückgelassen hatten: unser altes Zuhause als sichere Burg, unsere gewohnten Berufe und vor allem unsere Familien. Es war ein Gefühl, erst einmal den Boden unter den Füßen wiederfinden zu müssen.

Mitten in diese herausfordernde Phase schenkten uns unzählige wunderschöne Momente neuen Halt und Freude: Unsere tierische Familie wuchs nach und nach. Zuerst war da unsere treue Hündin Jule, zu der bald unsere Hündin Momo – vermittelt von Freunden – stieß. Kurze Zeit später machten unsere beiden Kater Morpheus und Neo, die als Katzenbabys zu uns kamen, das Glück komplett und brachten lebendiges, warmes Leben in unser neues Zuhause.

Doch nach nur einem halben Jahr schien der Druck so groß zu werden, dass wir ernsthaft mit dem Gedanken spielten, alles hinzuschmeißen und wieder zurück nach Europa zu kehren. Die Zweifel waren greifbar, und die Sehnsucht nach Vertrautem schien zu siegen.

Doch dann kam der entscheidende Wendepunkt unseres Abenteuers.

Freunde sprachen eine Einladung aus und baten uns zu sich nach Volcán in Chiriquí. Wir folgten diesem Ruf.

Und in dem Moment, als wir von Santiago kommend über die Cordillera Central gefahren sind, wussten wir augenblicklich:

Wir sind zu Hause.

Es war um uns geschehen. Als wir die atemberaubende Bergkette überquerten und vor uns dieses fantastisch grüne Hochland auftauchte, war das der Ort, der alles in sich trug, was wir uns je erträumt hatten.

So machten wir uns auf die Suche nach einem eigenen Grundstück, durchstreiften die grüne Umgebung und sahen uns etliche Plätze an, von denen mancher auf seine Weise ganz reizvoll war. Doch unser Herz schlug erst dann richtig, als wir es vor uns sahen: Nachdem wir so viele wunderschöne Grundstücke besichtigt hatten, haben wir endlich unser echtes Traumgrundstück gefunden – den Ort, der nun unser neues, festes Zuhause auf dieser Erde geworden ist.


Hier sind wir nun, seit mittlerweile anderthalb Jahren, und lassen den Traum Schritt für Schritt Wirklichkeit werden. Jeden Tag wachsen wir tiefer hinein in dieses Leben: im echten Einklang mit der Natur, umgeben von unseren Tieren, im liebevollen Miteinander mit den Pflanzen und auf dem Weg zu einer immer größeren Selbstversorgung. Es ist ein tägliches Ankommen, Lernen und Gestalten – und es fühlt sich einfach richtig an.

Auf diesem Weg waren wir zum Glück nie allein. Viele wunderbare Menschen haben uns auf dieser Reise begleitet, uns unterstützt und uns mit wertvollen Impulsen genau die Wegweiser geschenkt, die wir brauchten, um unsere ganz eigene Richtung zu finden. Jeder Begegnung, jedem Rat und jeder helfenden Hand verdanken wir einen Teil dessen, wer wir heute hier sind und wie unser Leben Gestalt annimmt.

Und natürlich verdanken wir all das auch unseren vielen wunderbaren Tieren, die in der Zwischenzeit noch zu unserer Gemeinschaft gestoßen sind. Unsere sanften Kühe, unser treues Pferd Maja, unsere geschäftigen Hühner und die Enten – sie alle bereichern unseren Alltag auf so magische Weise. Jeder Tag mit ihnen schenkt uns so viel pure Lebensfreude, tiefe Verbundenheit und die nötige Energie, um unseren Weg voller Zuversicht weiterzugehen.

Alles, was wir gemeinsam erlebt, gelernt und aufgebaut haben, ist erst der Anfang. Denn aus diesen tiefen Wurzeln beginnt etwas noch Größeres zu wachsen … unsere Vision für die Zukunft.